LA FORMACION DE RAZAS EN LOS ANOPHELES MEXICANOS I A. MACULIPENNIS Y A. QUADRIMACULATUS Y UNA RAZA NUEVA DEL MACULIPENNIS
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Resumen
Anopheles quadrimaculatus Say kommt in Mexiko in einer Form vor, diesich von der in den Suedstaaten der Union vorfindenden und die wir vorerst fuer die typische halten, nicht unterscheiden laesst. Das Verbreitungsgebiet schliesst direct an die Golfstaaten der Vereinigten Staaten an und zieht sich an der mexikanischen Golfueste, zwischen dem Meer und der Sierra Oriental, ungefaehr bis in die Gegend von Tuxpam in Staat Veracruz hin. Quadrimaculatus dringt nich weit in das Inland vor und folgt den Fluessen nur in ihrem Unterlauf. Klimatisch ist das Gebiet feucht und warm. Weiter suedliche Vorkommen sind nicht dauernd.
Die von Howard, Dyar und Knah, Dyar und Hoffmann bisher erwaehnten Vorkommen im Inland, am Suedrand der Hochebene von Mexiko, in den Staaten von Guana juato. Michoacan und dem Hochtal von Mexiko, beziehen sich nicht auf A. quadrimaculatus, sondern begreifen eine Form von A. maculipennis, die unter dem Namen aztecus neu beschrieben wird. Die Form schliesst an die westamerikanischen maculipennis-Rassen an, die bisher nur bis Californien und Neu Mexiko bekannr waren.
Wie eingehend erlaeutert wird, wuerde sich ein isoliertes Vorkommen einer quadrimaculatus Form in der bezeichneten Gegend des Hochlandes mit ihrem kalten und trockenen Winterklima, tiergeographisch nicht erklaeren lassen. Die auf die letzte grosse Eiszeit zurueckgehende scharfe faunistische Trennung in Nord-und Centralmexiko in ein Ostkuesten und ein Westkuestengebiet zieht die Gebirgsgegenden von Centralmexiko auf die Westseite hinueber. Die noerdlichen Elemente der Insekten des genannten Gebietes muessen als eine suedliche Ausdehnung der Fauna des Nordwestens (Arizona, NeuMexiko) angesehen werden. Die Anwesenheit einer maculipennis-Rasse im Hochtal von Mexiko ist tiergeographisch normal.
Es wird ein allgemeines Bild der heutigen Verbreitung der westlichen maculipennis-Formen und der Ostgruppe von quadrimaculatus-atropos-wal keri-barberi entworfen und die Entwicklung dcr letzteren aus einer hypothetischen, entsprechend spezialisierten, voreiszeitlichen maculipennis-Form des oestlichen Nordamerika, unter tiergeographischen und morphologischen Gesichtpunkten, beruehrt.
Die neue Rasse aztecus ist von den bisher beschriebenen europaeischen und amerikanischen Formen verschieden. In gedrungener Form sind von den Rassen-Charakteren die folgenden im Besonderen zu erwaechnen: Imago: Vollkommenes Fehlen des Kupferfleckens im Apex des Fluegels oder nur ausnahmsweises Vorkommen von geringen Spuren auf der Fluegelunterseite, (Anschluss an Gebirgsrassen Californiens); schmale Form der Fluegelschuppen; die Klaspettenborsten sind alle spitz, doppelte Aussenborsten, einfache Mittelborste von ungefaehr gleicher Staerke und eine lange und duenne Innenborste. Larve; Sehr weiter Abstand der inneren Clypeal-borsten; 5 Paare von "palmate hairs" auf den Segmenten 3 bis 7, mit 20 bis 22 ganzrandigen und spitz zulaufenden Blaettchen; die Borste 1 auf dem zweiten Segment zeigt keine Anzeichen ihre Aeste zu verbreitern und ein "palmate hair" zu entwickeln, sie verzweigt sich in 10 bis 12 schwache Aestchen, die an verschiedenen Stellen des gemeinsamen Stammes entspringen; Borste 2 des 4. Segmentes hat 7 duenne Aeste; die Zaehne der Mandibeln zeigen characteristische Form; die Seitenplatte des achten Segmentes mit 7 bis 8 langen und in der Regel 14-16 kleinen Zaehnen. Ei : Farbe hellbraun ohne Flecken; die Luftkammern nehmen rund 40% der Gesamtlaenge ein; 25 Rippen der Luftkammern, die lntercostal-Membran sehr fein granuliert; Ei-Oberflaeche von feinen Felderungen bedeckt.
Anopheles maculipennis aztecus kommt im Hochtal von Mexiko (2,250 Meter) das ganze Jahr ueber vor; Die Weibehen finden sich auch in der Frostperiode in den Haeusern, waehrend die Maennchen dann verschwinden; die Larven dauern in allen Stadien das ganze Jahr aus, auch unter kuerzerer Eisbedeckung; Wassergraeben mit reinem Wasser, Algen und gutem Protozooenbestand werdn fuer Brutplaetze bevorzugt ; die Zucht im Laboratorium hat keine Schwierigkeiten.